Antje Babendererde - Libellensommer

Seiten: 272
Verlag: Arena Verlag
ebook

Warum dieses Buch: Ich war gestresst auf der Suche nach einer Urlaubslektüre für meinen tolino... Und dachte mir, das wäre vielleicht genau das Richtige für einen entspannten Griechenlandurlaub.

Das sagt der Klappentext: An einer Tankstelle am Highway begegnet Jodie dem jungen Indianer Jay zum ersten Mal. Ein paar Tage später ist sie mit ihm auf einer Reise, die ihr Leben verändern wird. Die beiden erleben einen Sommer voller Liebe und Magie inmitten der kanadischen Wildnis - und bald steht Jodie vor der schwersten Entscheidung ihres Lebens

Das sage ich: Als einfache Urlaubslektüre oder zum Abschalten für Zwischendurch kann ich das Buch echt empfehlen!

Grundsätzlich sind die Geschichte und ihr Verlauf nicht besonders tiefgründig. Das braucht es aber auch gar nicht, schon Cover und Klappentext machen ja deutlich, dass es sich um ein Jugendbuch vorwiegend fröhlichen (oder halt seichten) Inhaltes handelt.
Leider kommt die Spannung fast eine Spur zu kurz, es plätschert so dahin und ist zwar durchaus interessant... Aber so richtig richtig spannend war es irgendwie nicht.

Dafür sind mir zwei Punkte besonders positiv in Erinnerung geblieben: Ich finde, die Protagonistin Jodie, ist echt etwas besonderes. Sie ist nicht die typische Heldin, die einem in leicht abgewandelter Form in nahezu jedem Jugendbuch begegnet. Im Prinzip ist sie im Vergleich zu disen typischen Heldinnen ein ziemlich egozentrisches, von den Nachwirkungen der Pubertät gebeuteltes Biest. Aber gerade das macht sie meiner Meinung nach so sympathisch.
Außerdem ist sie übergewichtig und isst dauernd Süßigkeiten, auch mal was anderes.

Der zweite Punkt ist vielleicht etwas abgedroschen, kann mich aber immer wieder begeistern: Ich mag das sehr, wenn ein naturverbundenes Leben idealisiert und in Kontrast zu der bösen und verdummten zivilisierten Gesellschaft gestellt wird.
Man kann davon ja halten, was man will. Ich mag das aber!

Alles in Allem war das Buch aber genau das, was ich erwartet habe und genau das, was ich im Urlaub lesen wollte: Eine leichte Lektüre für Zwischendurch, das einen unterhält, aber durchaus auch auf die Seite gelegt werden kann, wenn man zum Beispiel - (ein Urlaubsklischee muss her!) - mittendrin kurz ins Meer hüpfen will.



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